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> HV 2011
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Fruechte und Gemuese sind immer gesundDer Mineralstoff- und Vitamingehalt von Fruechten und Gemuese hat in den letzten fuenfzig Jahren in den meisten Faellen nicht abgenommen. Entgegen viel zitierter Auffassungen ist Obst und Gemuese also nicht weniger gesund als frueher. Dies zeigt eine Studie von Agroscope FAW Waedenswil, der Schweizerischen Gesellschaft für Ernaehrung und der Fachstelle Gemuese des Strickhofs. Hier die INFORMATIONEN und NAEHRWERTE von
Inhaltsstoffe: Viele Mineralstoffe und Spurenelemente, besonders Kalium und Eisen. B-Vitamine, Niacin, Folsaeure, Pantothensaeure. Viel Beta-Carotin und Lycopin. Gesundheit: Gut für Haut und Schleimhaeute, wirken blutbildend, appetitanregend, etwas harntreibend und verbessern die Darmtaetigkeit. Hochwirksames Mittel zur Entwaesserung: dicke Beine, entlastet Herz und Kreislauf. Unterstuetzt Behandlung von Rheuma und Gicht. Hilft beim Abnehmen, bessert Pickel, Husten, Bronchitis, Menstruationsstoerungen. Wichtiger Lieferant für Folsaeure in der Schwangerschaft, im Wachstum von Kindern. Mit 200g frischen Marillen kann der Tagesbedarf an Carotin gedeckt werden, das v.a. für die Sehkraft, für das Funktionieren des Stoffwechsels sowie für die Gesundheit und Straffheit der Haut unerlaesslich ist.
Inhaltsstoffe: Karotine, B-Vitamine, Vitamin C, besonders viel Kalium, dazu Kalzium, Phosphor, Eisen, Kupfer, Magnesium, Bitterstoffe, Anthozyane, Phenolsaeuren. Gesundheit: Die Frucht wird als ideale Kost für Diabetiker bezeichnet. Auberginen sollen heilend bei Rheuma, Ischias und Nierenleiden wirken, das Fruchtwasser foerdert die Gallensekretion und senkt den Cholesterinspiegel. Auberginen bestehen zu 92% aus Wasser und die wenigen Naehrstoffe befinden sich ueberwiegend in der Schale. Also, bei der Verarbeitung die Fruechte nicht schaelen. Blutbildend, entwaessernd, entzuendungshemmend. Foerdern die Verdauung, verfluessigen zaehen Schleim z.B. bei Asthma, Bronchitis. Senkt schlechtes LDL-Cholesterin, erhoeht gutes HDL. Schuetzt die Zellen vor freien Radikalen, wirkt krebshemmend. Entkrampft und entspannt durch Bitterstoffe und Spezialchemikalien, wie sie in Nachtschattengewaechsen vorkommen. Achtung: Nicht geeignet bei Magengeschwueren, zuviel Magensaeure! Inhaltsstoffe: 10 verschiedene Vitamine, besonders B6, 18 Mineralstoffe und Spurenelemente, besonders Kalium, Magnesium, Zink, Kalzium. Dazu Pantothensaeure, Folsaeure, Frucht- und Traubenzucker. Glückshormon Serotonin, Schlafmittel Tryptophan. Gesundheit: Optimal wirksam, wenn Schale dunkelgelb mit braunen Flecken! Macht gute Laune, neutralisiert Stress, schuetzt das Herz. Bewahrt Kopfarbeiter und Ausdauersportler vor Leistungstief. Schützt bei Gastritis die Magenschleimhaut, bessert Magengeschwüre. Normalisiert zu hohes Cholesterin, beugt Adernverkalkung vor. Frauen leiden weniger unter seelischen Spannungen an den kritischen Tagen vor der Menstruation (3 Bananen taeglich).
Inhaltsstoffe: Wie alle Kohlarten weist der Blumenkohl einen besonders hohen Vitamin C - Gehalt auf (70mg/100g). 100 g Blumenkohl enthalten nur 22 kcal/94 kJ. Weiters enthält der Blumenkohl viele Mineralstoffe. Der wichtigste davon ist Kalium. Gesundheit: Blumenkohl zaehlt zu den leicht verdaulichsten Gemüsesorten. Er eigenet sich hervorragend für Kranken-, Schon- und Diaetkost. Bei Freilandblumenkohl bewirkt der Lichteinfall, dass das enthaltene Nitrat besser abgebaut wird. Neben den weissen Blumenkohl gibt es aber auch Sorten mt violetten und grünen Rosen. Der violette Blumenkohl wird aber beim Kochen gruen. Inhaltsstoffe: Jede Menge Karotine, Vitamin C, B-Vitamine, Folsaeure, viel Kalium, nur wenig Natrium (gute Mischung), Eisen, Kalzium, Selen* (in den Stielen), Flavone und Sulforaphan. Gesundheit: Gilt als " das" Antikrebs-Gemüse durch Flavone und vor allem Sulforaphan, das Vermehrung von Krebszellen besonders in der Brust unterdrückt. Das viele Karotin macht starke Nerven, gute Augen, schöne Haut. Kalzium macht die Knochen fest (gut für Menschen, die keine Milch als Kalziumquelle vertragen). Senkt hohen Blutdruck, hilft beim Abnehmen durch Anregung der Verdauungsdruesen mit Bitterstoffen. Staerkt auch Immunsystem und Psyche. * Selen in Lebensmitteln: Der Selengehalt in Gemuese und Obst ist vom Selengehalt des Bodens und von der Duengung abhaengig. Vor allem Fleisch, Fisch und Eier sind gute Selenquellen. Unter den pflanzlichen Lebensmitteln sind vor allem Linsen und Spargel reich an Selen. Selen in 100 g Lebensmittel: Niere: 1200 µg, Leber: 800 µg, Käse: 60 µg, Getreideprodukte: 40 µg, Hühnerei: 40 µg. Einheiten: 1.000.000 µg = 1 g. Kurz & buendig: Selen schuetzt als Antioxidans die Zellen vor Schaeden durch freie Radikale. Detailliert: Der Gesamtbestand an Selen im menschlichen Organismus beträgt ca. 10 bis 15 mg. Selen fungiert im Koerper als Bestandteil einiger Enzyme, z. B. der Dejodasen, die für die Bildung der Schilddruesenhormone benoetigt werden. Darueber hinaus schuetzt Selen als Enzymbestandteil zusammen mit anderen Antioxidantien (Radikalfaengern) die Zelle vor oxidativen Schaeden.
Inhaltsstoffe: Reichlich Vitamin C, Kalium, Magnesium, Eisen, Flavone, Phenolsaeuren. Dazu hoechsten Gehalt an Ellagsaeure (Krebsschutz) aller Beeren. Gesundheit: Entgiftet (wie die verwandte Himbeere) die Leber, senkt Fieber, fördert die Verdauung, sind schweisstreibend, schleimloesend, blutreinigend und blutbildend. Gilt als Krebsvorbeugend. Guenstig bei hohem Blutdruck, festigt Knochen. Gut gegen Anaemie, weil blutbildend (Eisen, Kupfer). Normalisiert Reizleitungen der Nerven und Herzschlag. Flavone dichten Gefaesswaende ab: Schuetzt auch vor Besenreisern. Brombeeren helfen bei Verdauungsschwaeche, bei Durchfall, Blasenentzuendungen, Fieber, Halsschmerzen, Mandelentzuendungen, Masern, Nasenbluten, Schnupfen, chronischem Bronchialkatarrh, Sodbrennen und Aufstossen, auch gegen Flechten und Hautausschlaege jeder Art. Tee aus Brombeerblaettern wird zum Gurgeln gegen Husten und Heiserkeit verwendet.
ChampignonsInhaltsstoffe: Champignons sind kalorienarm. In 100 g stecken nur ca. 24 kcal. Ausserdem enthalten sie noch Eiweiss mit essentiellen Aminosaeuren, Vitamin K, D, E und B, Niacin, Kalium und Eisen. Gesundheit: Champignons müssen, wie andere Pilze auch, besonders gut gekaut werden, denn sie bleiben lange im Magen liegen. Bei wilden Champignons sollte man darauf achten, nicht zu viel zu essen, da sie sehr gerne gesundheitsschaedliche Schwermetalle, wie z.B.: Cadmium, speichern.
Inhaltsstoffe: Mehr Vitamin C als Zitrone. Insgesamt über 300 gesunde Substanzen: Saeuren, ätherische Oele, Schleim, Pektin, Flavone, Gerbstoffe, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Natrium. Gesundheit: Erdbeeren machen Appetit, foerdern die Verdauung, entschlacken den Koerper, reinigen die Schleimhauute. Stoppt auch Durchfall und senkt Fieber. Beschleunigt Wundheilung. B-Vitamine für bessere Konzentration, gute Augen, schoenes Haar, glatte Haut. Natrium bindet Saeuren im Koerper, die Rheuma, Arthritis ausloesen. Entzuendungshemmend durch Phosphor (baut Enzyme auf). Beugt Kraempfen (Sport) durch Magnesium vor. Eisen gegen Blutarmut (Anaemie). Kalzium, Phosphor staerken Knochen und Zaehne. Tip: Erdbeeren am besten ganz frisch vom Strauch essen!
Inhaltsstoffe: Sehr viel Fruchtzucker und viele Mineralien. Getrocknete Feigen weisen unter allen Obstsorten den hoechsten Wert mit Basenueberschuss auf. Gesundheit: Sie sind ein mild wirkendes Heilmittel für den Darm und die Drüsen, sie sind herzkräftigend, magenstaerkend, schleimabfuehrend (wenn in kleinen Mengen genossen) und regen die Harnausscheidung an. Zu empfehlen sind sie bei Blutarmut, Darmentzuendungen, Darmtraegheit, Verstopfung, Haemorrhoiden, Magenschmerzen, Brechreiz, Husten, Heiserkeit, Rachenkatarrh, Nierenleiden, Herzschwaeche, Lungenkrankheiten, Wassersucht, allgemeiner Muskelschwäche und Karbunkeln. Achtung: Durch den Genuss von zu vielen Feigen kann Durchfall entstehen.
Inhaltsstoffe: Mehr Elektrolyte als viele Sportdrinks. Viel Kalium, Kalzium, ein insulinaehnliches Hormon und Spuren des schlaffoerdernden Melatonin. Vitamine und Bitterstoffe leider ueberwiegend in der Schale. Gesundheit: Superschlankmacher, weil kaum Kalorien und stark entwaessernd. Gut gegen dicke Beine, Gicht, Rheuma. Loest chronische Verstopfung, senkt Cholesterin, entlastet das Herz, regt Nieren und Blase an. Pektin hilft dem Darm, Bitterstoffe gut für Leber, Galle, den Hautstoffwechsel (aeusserlich angewendet). Lindert auch Ekzeme. Gurkensaft kuehlt bei Fieber, gegen »fliegende Hitze« in den Wechseljahren. Gurken zaehlen zu den gesuendesten und basenreichsten Gemuesesorten. Sie wirken harnsaeureloesend und wassertreibend. Gurken besitzen ein dem Insulin aehnliches Ferment und haben daher einen hohen diaetischen Wert. Gurkenscheiben auf dem Gesicht wirken erfrischend und hautreinigend.Inhaltsstoffe: Viel Kalium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Salicylsaeure wie Aspirin), Pektin, Gerbstoffe, Flavone (Farbstoffe). Gesundheit: Senkt Fieber, unterstuetzt Leber beim Entgiften, festigt die Waende der ganz feinen Blutgefaesse, sie helfen bei der Regeneration der Darmschleimhaut, haben eine allgemeine stoffwechselaktivierende Wirkung, und sind gut bei Appetitlosigkeit, Blasenschwaeche, Uebelkeit, Schwaeche und Blutarmut. Die Kerne foerdern Verdauung. Unterstuetzt Knochenbildung, wichtig für Stoffwechsel in den Muskeln, für alle Funktionen im Gehirn und in den Nerven. Schuetzt Zellen vor Krebs. Sud aus den Blaettern gegen Entzuendungen von Zahnfleisch, Darmschleimhaut, Husten, Heiserkeit, Halsweh, Durchfall, andere Infektionen. Himbeersaft ist immer wieder ein fixer Bestandteil von verschiedenen Saftkuren. Inhaltsstoffe: Höchstmengen an Alpha- und Betacarotin. Ätherische Oele, Eisen, B-Vitamine, Folsaeure, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Pektin. Gesundheit: Karotten sind besonders bekoemmlich in der Schonkost. Das liegt unter anderem am Pektingehalt. Pektine quellen im Verdauungstrakt schleimartig auf und schützen so die Magen- und Darmschleimhaut. Beta-Carotin sorgt für die Gesundheit von Augen, Haut und Haar. Pektine und Karotine beugen Krebs vor. Raucher sollten täglich eine Karottee essen. Moeglichst roh geraspelt mit etwas Fett (Sonnenblumenoel, gegen Lungenkrebs). Vitamin A gut für Augen (Nachtblindheit), Haut. Beugt Arteriosklerose vor (Cholesterinsenkung), verbessert die Lernfähigkeit. Hilft gegen Durchfall, schuetzt den Darm vor Kolibakterien. Unterstuetzt den Koerper bei Asthma, Stress, Erkaeltung. Im Kraut sitzen besonders viel Porphyrine, die Sexhormone anregen. Kastanien und MaroniKastanien waren im Tessin frueherer Zeiten ein Grundnahrungsmittel. Die Kastanie war einst auch Hauptnahrungsmittel für die Bevoelkerung des italienischsprachigen Buendnertals Bergell in der Schweiz. Die Bergeller Kastanienhaine sind einzigartig fuer die Schweiz und stehen unter Naturschutz. Seit einigen Jahren werden die Kastanienbaeume dank Bundesfoerderung wieder intensiver bewirtschaftet und gepflegt. Die Ausbreitung des gefaehrlichen Kastanienrindenkrebses konnte mit krebsresistenten Neupflanzungen vorerst gestoppt werden. Jetzt besteht die Hoffnung, die Haine für die zukuenftigen Generationen und das Tal erhalten zu koennen. Die Kastanie enthaelt Eisen, Phosphor, Kalium, Vitamin C und Betacarotin. Die Kastanien bestehen vor allem aus Staerke, aber auch Eiweiss und Oel sind darin enthalten. 100 g haben etwa 210 Kalorien und sind daher nicht unbedingt kalorienarm. Die Edelkastanie wird in der internationalen Kueche auch Marone genannt. Diese stacheligen Fruechte kann man im herbstlichen Wald sammeln. Die Esskastanie, auch Edelkastanie oder Marone (Pl.: Maroni) genannt, (botanisch Castanea sativa Mill.) ist eine Pflanze in der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Esskastanien
sind Nussfruechte. 100 bis 200 kg Ertrag wirft ein Kastanienbaum bei
guter Pflege ab. Ihr gelbweissliches Fleisch ist von einer Samenhaut
und einer holzig-ledrigen Schale umgeben. Vor dem Verzehr muss
beides entfernt werden. Dafuer schneidet man die Schale an der Spitze
kreuzweise ein und kocht sie einige Minuten im
kochenden Salzwasser oder roestet sie im 250 Grad heißen Ofen, bis
die Schalen platzen. (Beim Roesten darf das Einschneiden der Schale
nicht vergessen werden, da die Kastanie sonst explodiert.) Die Schale
mit den Fingern lösen, die Samenhaut mit einem Messer vorsichtig
entfernen. Beim
Einkauf erkennt man gute Maronen an einer glatt glänzenden Schale,
daneben müssen sie sich schwer anfühlen. Dauermaronen lassen sich an
einem kühlen trockenen Ort zwei bis drei Monate aufbewahren. Die
anderen Maronen sollten bald zubereitet werden, sie beginnen zu keimen
und schmecken dann nicht mehr. Marroni können tiefgekühlt werden,
was mit oder ohne Schale möglich ist. Die Schale muss in jedem Fall
eingekerbt werden. Im Kühlschrank sind sie ca. 10 Tage haltbar,
sollten aber nicht in Plastiksäcken aufbewahrt werden. Tiefgekühlt können
Marroni direkt weiter verarbeitet werden. Getrocknete
Kastanien: koennen
immer Kastanienbier:
beim
Brauen wird ein Teil Inhaltsstoffe: In Knoblauch stecken Selen, das noch nicht erforschte Ajoen, das Enzym Allinase, viele Vitamine, Spurenelemente, Mineralien. Gesundheit: US-Forscher nennen ihn eine "Wunderdroge". 2-3 Zehen am Tag senken drastisch das Risiko von Arterienverkalkung, Herzinfarkt, Schlaganfall. Er beugt Krebs vor, stärkt die koerpereigene Abwehr, senkt den Cholesterinspiegel. Im gesamten Bauchraum macht er krankmachende Keime, Bakterien, Viren, Schmarotzer unschaedlich, staerkt die Mikroflora des Darms. Dazu macht er eine schoene Haut, bringt das Gehirn durch bessere Durchblutung auf Trab. Wichtig: Damit er seine Wirkung voll erzielt: Moeglichst fein hacken, 15 Minuten ruhen lassen, dann erst sanft glasig duensten! Inhaltsstoffe: Gruene Salate haben hochwertiges Eiweiss, Vitamin C, Folsaeure, Karotin, Kalzium, Kalium, Kupfer, Jod, Spuren von Zink, Mangan, Selen, reichlich Chlorophyll. Und: Lactucerol - eine Art Opium! Gesundheit: Supermittel gegen Ein- und Durchschlafstoerungen, beruhigt bei Stress, Erregungszustaenden, harmonisiert das vegative (unbewusste) Nervensystem. Aerzte empfehlen Kopfsalat bei Diabetes, erhoehten Harnsaeurewerten, Herz- und Nierenleiden. Senkt den Blutdruck, stärkt den Herzmuskel, Bitterstoffe gegen Gallenstauungen, Leberschwaeche (nach Gelbsucht!). Wichtig: Damit das Lactucerol beruhigen kann (braucht dazu Fett), Salat mit Oel anmachen! KuerbisDer Speise-Kuerbis, der Zier-Kuerbis, Kuerbis-Kernoel Aufgrund archaeologischer Funde gehen Wissenschaftler davon aus, dass der Kuerbis zu den ältesten Kultur- und Nahrungspflanzen Amerikas gehört. Bereits vor etwa 8.000 Jahren kultivierten Ureinwohner Peru's Kürbisse. Als Kolumbus Amerika entdeckte fand er bereits vollkommen züchterisch bearbeitete und fertige Kulturpflanzen vor. Neben Mais und Bohnen war Kürbis schon damals ein aeusserst wichtiges Fruchtgemuese. Vor der Entdeckung Amerikas war in Europa nur der Flaschenkuerbis, der aus Afrika stammt, bekannt. Dieser Kuerbis wurde dort als Allround-Haushaltsgegenstand benutzt, als Topf, Loeffel, Karaffe und als Musikinstrument. Aufgrund der Vielfalt ist die botanische Einteilung von Kuerbissen nicht ganz einfach. Durch Auslese und Zuechtung in vielen Laendern hat sich bis heute eine Vielfalt von über 800 Sorten entwickelt. Hilfreich ist die Einteilung in Zier- und Speisekuerbisse, wobei viele Speisekuerbisse auch eine Zierde sind. Für die Kueche hat sich eine Einteilung der Speisekuerbisse in Sommer- und Winterkuerbisse bewährt. (Bild "Bischofsmütze") Gesundheit: Kuerbis eignet sich gut zum Entwaessern (Wasseransammlungen) des Koerpers, hilft bei Saeureueberschuss, hilft gegen Verstopfung und schafft Erleichterung bei Haemorrhoiden. Kuerbiskernöl enthaelt die wichtigen Inhaltsstoffe des Kuerbis in konzentrierter Form und zusaezlich einen ganz besonderen Stoff namens Beta Sitosterin, ein Pflanzenhormon, das im menschlichen Koerper eine Konkurrenz zum Cholesterin bildet - man kann sagen Kuerbiskernoel wirkt Cholesterin senkend. Kuerbiskernoel: Kuerbiskernoel ist ein hochwertiges Speiseoel. Es wird aus den Samen des schalenlosen Oelkuerbis gewonnen und ist in der Regel 100% sortenrein. In einem Kuerbis stecken rund 150g nasse Kerne. Durch die Trocknung verlieren sie etwa die Haelfte des Gewichtes, so enthält ein Kuerbis schliesslich effektiv etwa 75g Kerne für die Weiterverwendung. Für einen Liter reines Kuerbiskernoel braucht es etwa 2.5kg Kuerbiskerne. Die Verarbeitung der Kerne zu Oel ist sehr aufwendig und erfordert ein grosses Know-how. Kuerbiskernoel weist im Vergleich zu anderen Pflanzen einen hohen Selengehalt aus. Mit zu 64% Anteil ist die Linolsäure der Hauptinhaltsstoff. Linolsaeure gehört zu den mehrfach ungesättigten Fettsaeuren. Kuerbiskernoel kann in der Kueche sehr vielseitig verwendet werden. Sehr beliebt ist es für Salate und sollte dort erst kurz vor dem Genuss dazugegeben werden. Kuerbiskernoel kann aber auch für Saucen, gebratene und marinierte Pilze, Selleriesuppe, Brotaufstriche, ja sogar Suessspeisen verwendet werden. Das dezente Nussaroma kommt vom Roestvorgang. Achten Sie darauf, dass das Kuerbiskernoel nicht über 100° C erhitzt wird. Mehr darueber auf der Jucker-Homepage, Seegraeben... Kuerbiskerne: Die kleinen flachen Kerne einiger Kuerbissorten werden getrocknet und sind beliebte Knabberei und - kurz geroestet - eine schmackhafte Salatgarnitur. Kuerbiskerne geniessen selbstverstaendlich die selben Vorteile wie das Kuerbiskernoel. Sie schmecken sowohl geröstet und gesalzen wie auch natur. Ob einfach als Snack zwischendurch, im Mueesli oder im Brot - auch hier kennt die Verwendung kaum Grenzen! Inhaltsstoffe: Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Fluor, Magnesium, Natrium, Kieselsaeure, Selen, B-Vitamine, zellschuetzende Karotinoide, Phenolsaeuren. In Keimen und Keimoel Extraportionen Vitamin E! Gesundheit: Wichtiges Getreide für Menschen, die kein Gluten (Klebereiweiss in heimischen Getreide) vertragen (Zoeliakie). Gut zum Abnehmen (Ballaststoffe) und für Zuckerkranke, weil Maiszucker nur ganz langsam ins Blut geht. Naturaerzteempfehlen ihn bei chronischen Nierenleiden. Die "Barthaare" aus den Hüllen geben einen Supertee gegen Nieren- und Blasenerkrankungen, zur Entwaesserung und zur Beruhigung.
Gesundheit: Sind stark entwaessernd, spuelen ueberschuessiges Salz und Harnsaeure aus dem Koerper, reinigen die Nieren, sind blutverdünnend, blutreinigend und regen die Verdauung an. Sie sind daher besonders günstig für Rheumatiker und Gichtkranke. Achtung: Weil sie enorm galleanregend wirken, sollte man nicht zuviel auf einmal essen, da es sonst zu Magen- und Darmstoerungen sowie Durchfall kommen kann. Inhaltsstoffe: Reichlich Vitamin C, B-Vitamine, Kalium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Beta-Carotin, Zellschutzstoffe, Bioflavonoide (sitzen in der weissen Haut unter der Schale, mitessen!), Selen. Gesundheit: Orangen wirken blutreinigend und können gut als Kur gegen Krampfadern eingesetzt werden. Der frischgepresste Orangensaft (der in wenigen Stunden freilich einen hohen Prozentsatz seines Vitamins C verliert) ist leicht verdaulich und ideal in der Rekonvaleszenz, vor allem nach Fieber- und Durchfallerkrankungen. Sie senkten hohen Blutdruck und hohen Cholesterinspiegel. Staerken die koerpereigene Abwehr. Beugen Infektionen durch Virenabwehr vor. Schuetzt Zellen gegen »freie Radikale« (agressive Sauerstoffmolekuele), beugt damit Herzinfarkt, Krebs vor. Regt Appetit an (als Saft vorm Fruehstueck), macht gute Laune. Dichtet die feinsten Blutgefaesse (Kapillaren)ab; bessere Sauerstoffversorgung. Bringt die Produktion von Nervenbotenstoffen (Neurotransmitter) in Schwung: Heiterkeit, Gluecksgefuehle. Inhaltsstoffe: Am meisten in den roten Schoten! Provitamin A (Karotin), doppelt soviel Vitamin C wie Zitronen, viel Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Eisen. Dazu zahlreiche Farbstoffe, der "Heissmacher" Capsaicin, aetherische Oele. Gesundheit: Die roten Paprikas enthalten mehr Provitamin A als die grünen. Mit einem roten Paprika ist der Tagesbedarf an Provitamin A und Vitamin B6 zur Haelfte gedeckt. Für den taeglichen Bedarf an Vitamin C reicht schon ca. eine halbe rote oder gruene Paprika. Paprika am besten roh essen! Verbessert Herzleistung und Durchblutung der Haut, enthaelt Krebsschutz-Substanzen, dichtet Gefaesswaende von innen ab, hilft bei Trombosen. Steigert die koerperliche Abwehrkraft gegen Infektionen, daempft Schmerzen und Stressfolgen, lindert Muskelkater und Arthritis, haelt das Blut fluessiger, verbessert die Seekraft. Ausserdem harntreibend, lust- und verdauungsfoerdernd. Achtung: Bei sehr reichlichem Verzehr drohen Leber- oder Nierenschaeden! Inhaltsstoffe: Reichlich Vitamin A, B, C, Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium, Eisen, Zink, Beta-Carotine, Flavone. Gesundheit:"Fruechte der Venus" genannt, machen sie muede Maenner munter (Sexhormone, Samenproduktion brauchen Zink). Staerken das Immunsystem (besonders Erkaeltungen). Gelten als "Blutreiniger". Regen die Nieren an, entwaessern damit den ganzen Koerper (dicke Beine), entlasten so Lunge, Herz, und Kreislauf. Milde Fruchtsaeuren regen Appetit an. Magnesium mildert Stress, Karotine und Flavone beugen Krebserkrankungen vor. Enzyme regen Verdauung an, regulieren den Stoffwechsel. Gut für glatte Haut, schoene Haare und scharfe Augen.
Inhaltsstoffe: Vitamine A, C, B-Vitamine, viel Eisen. Dazu Kalium, Kalzium, Phophor, Jod, Flavone und Saponine. Und seine spezielle Aminosäure, das "Asparagin". In grünem Spargel zusätzlich Chloropyll, insgesamt mehr Biostoffe. Grüner Spargel hat einen hoeheren Gehalt an Mineralstoffen, Vitamin C, Carotinoiden und B-Vitaminen als weisser Spargel. Gesundheit: Die enthaltene Folsaeure ist wichtig für die Zellverjüngung, die Blutbildung und die Hormonbildung. Spargel regt den Stoffwechsel und die Nierentätigkeit an und wirkt entschlackend. Man bezeichnet den Spargel auch als »Polizist der Niere«. Spargel reinigt das Blut und unterstützt die Leber- und Lungenfunktion. Menschen mit Neigung zu Nierensteinen und hohen Blut-Harnsäurewerten sollten allerdings Spargel nur mäßig konsumieren. Stark entwässernd durch Asparagin, schwemmt Gifte aus. Sogar Harnsäurekristalle aus Muskeln und Nieren. Gute Hilfe bei dicken Beinen, Leber- und Gallenleiden. Naturärzte empfehlen ihn bei Gicht und Rheuma, indische Ayurveda-Ärzte Spargelpulver mit Milch gegen Impotenz. Spargelkur gegen Hautunreinheiten, Ekzeme. Achtung: Chronisch Nierenkranke dürfen keinen Spargel essen.
Inhaltsstoffe: Hochwertiges Eiweiss, 10 Vitamine (besonders C, Folsäure), 13 Mineralstoffe (Jod, Schwefel), Enzyme, Alpha- und Betakarotin, die hormonaehnliche Substanz Sekretin, Chloropyll, Bitterstoffe, Eisen. Gesundheit: Sekretin regt vor allem die Bauchspeicheldruese an. Bitterstoffe unterstuetzen die Verdauung, staerken Herz, Nerven, Leber. Spinat foerdert stark die Blutbildung, kraeftigt das Immunsystem. Karotinoide machen schoene gesunde Haut, verbessern die Sehkraft. Hilft gegen Ekzeme, chronische Verstopfung, foerdert das Wachstum bei Kindern, macht stabile Knochen. Offizielles Krebsschutz-Gemüse in USA! Obwohl Spinat ein sehr gesundes Gemuese ist, so speichert er leider Nitrat aus dem Boden. Deshalb darf man gekochten Spinat auch nicht lange warmhalten, damit sich dieses Nitrat nicht in das gesundheitsschaedliche Nitrit verwandelt. Das Entfernen der Stengel und Blattrippen senkt den Nitratgehalt. Außerdem enthaelt er ueberdurchschnittlich viel Oxalsaeure, die sich mit Calcium verbindet und die Bildung von Nierensteinen beguenstigt. Dadurch wird aber auch die Calciumaufnahme behindert. Deshalb sollte man zusaetzlich immer Milchprodukte essen nach dem Verzehr von Spinat.
Inhaltsstoffe: Randvoll mit Vitaminen A, E, C. Dazu B-Vitamine. Ausserdem: Magnesium, Eisen, Kalzium, Phosphor, Kupfer und die Raritaeten Kobalt, Zink, Nickel. Ausserdem: Natur-Kortison und Hormone, die Heilsubstanzen P-Cumarin- und Chlorogensaeure. Insgesamt etwa 10 000 Pflanzenchemikalien (Phytostoffe) wie Terpene, Flavone, Carotine. Gesundheit: Wirken blutbildend, krebsvorbeugend, appetitanregend, blutdrucksenkend. Unterstuetzen Leber bei Entgiftung, lockern zaehen Bronchitisschleim, machen optimistisch, putzen Darm von Faeulnisbakterien. Vorsicht: Bei Nierensteinen wg. Oxalsaeure! Durch Lycopin Krebsschutz! Tomaten davon kann man nie genug essen - roh wie gekocht!
Inhaltsstoffe: Ausser viel Vitamin C und den Substanzen der Orange das Limonen, ein Bestandteil des Zitronenoels. Gesundheit: Zitronen haben einen hohen Stellenwert für die Gesundheit, da sie bakterienabtoetend, appetitanregend, fiebersenkend wirken und auch gegen "Katerstimmung" helfen. Heißer Zitronensaft ist ein altes Volksheilmittel gegen Erkältungen. Limonen regen Entgiftungsenzyme in Leber und Dickdarm an, lösen Schlacken und Gifte im Darmbereich, dichten die Gefäßkapillare ab und beguenstigen die Elastizität der Blutgefäße. Sie spornen besonders alle Verdauungsdruesen an, helfen gegen Blaehungen und Bauchkrämpfe. Ihr Saft staerkt Herz, senkt zu hohen Blutdruck, baut nach Erkaeltungen und Durchfall auf, beugt Infektionen durch Erkaeltungsviren vor. Wirkt stark antiseptisch: Bei Halsentzündung mit Saft gurgeln! Stoppt Zahnfleischbluten, toetete in Tests sogar Diphteriebakterien ab. Bei Zahnfleischbluten hilft das Einmassieren der Zähne mit einem Zitronenschnitz. Umschläge mit Zitronensaft lindern die Beschwerden bei Ekzemen und von Pilzbefall angegriffene Hautpartien. Achtung: Keinen Saft auf nüchternen Magen, wenn Sie unter Sodbrennen oder an uebersaeuertem Magen leiden!
Zwetschgen (Pflaumen)Inhaltsstoffe: Etwas Eiweiss und Fett. Ausser Karotin, B1, B2, reichlich Eisen, Kupfer, Zink, Kalium, Natrium, Phosphor, Kalzium. Anthozyane. In getrockneten Fruechten (Backpflaumen) konzentriert - besonders Fruchtzucker und der Quellstoff Pektin. Zwetschgen sind hervorragende Koch- und Dessertfruechte. Die violette Steinfrucht mit dem gelblich-gruenen Fruchtfleisch hat ab Ende Juli bis Mitte Oktober Saison. In Kuchen, Knoedeln oder als suess-pikante Beilage zu Schweinebraten und Wild sind sie kaum mehr wegzudenken. In der Schweiz aeusserst bekannt ist die Buehler-Zwetschge. Sie zeichnet sich durch eine schoene Saftigkeit aus und verkocht gut, ohne dass sie auf dem Kuchen zu Mus wird. Kenner schaetzen die Zwetschge aber auch als Zwetschgenwasser oder edel und im Fass gereifter "Vieille Prune". Gesundheit : In den USA stehen Zwetschgen auf der Liste der zur Krebsvorbeugung empfohlenen Nahrungsmittel, die man regelmaessig essen soll. Bestes Mittel gegen Verstopfung, gut gegen Haemorrhoiden. Frische (und getrocknete) Pflaume: Foerdert die Verdauung, den Abtransport von Giftstoffen aus dem Darm. Anregung von Magensaft und Speichel. Senkt Fieber. Lindert Beschwerden bei Patienten mit Gicht, Rheuma, Nieren- und Leberleiden, Kreislaufproblemen. Die Fruchtsaeuren der Zwetschgen foerdern die Sekretion der Speicheldruesen und des Magensaftes und wirken appetitanregend. Da sie sehr salzarm sind, werden sie für Kreislauf-, Nieren-, Leber-, Rheuma- und Gichtkranke empfohlen. Indische Aerzte geben sie Fieberkranken, weil sie kuehlend auf die Koerpertemperatur wirken. Die etwas harten Pflaumenhaeute enthalten viel schwerverdauliche Zellulose, die im Darm Gaerungen provozieren kann, daher soll man’s mit dem Essen von rohen Pflaumen nicht übertreiben und sie gruendlichst kauen. Und bitte keinesfalls etwas dazu trinken!
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